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Herz-MRT: Arrhythmogene Rechtsventrikuläre Dysplasie

ARVCM im Herz MRT

Bei unklarer Funktionsstörung des rechten Ventrikels oder ventrikulären Arrhythmien kann das MRT den fibro-fettigen Umbau darstellen und so die Diagnose sichen.

Bestehen unklare Rhythmusstörungen, muss eine strukturelle Herzerkrankung ausgeschlossen werden. Kommen die Arrhythmien aus der rechten Kammer, muss auch an eine seltenere Erkrankung, die Arrhythmogene Rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVCM) gedacht werden. Zur Diagnose der ARVCM gehören Charakteristika, die sich gut im MRT herausarbeiten lassen. Kontraktionsstörungen und Aussackungen (Aneurysma) der rechten Herzwände können gut im MRT abgebildet werden. Häufig ist das MRT hier der Echokardiographie überlegen, da gerade die rechte Kammer im Ultraschall nicht immer gut abgebildet werden kann. 

Die ARVCM ist durch einen Umbau der rechten Herzkammer durch Fett- und Bindegewebe gekennzeichnet. Mit speziellen Fettsequenzen und MR-Kontrastmittel können diese Veränderungen sehr gut dargestellt werden. Die Diagnose der ARVCM bleibt aber trotz MRT komplex, da es viele Grenzbefunde (bei geringer Ausprägung) geben kann. Daher ist die enge Zusammenarbeit zwischen der bildgebenden Abteilung mit dem behandelnden Arrhythmie-Spezialisten wichtig.

Am Osypka Herzzentrum ist dies durch die spezielle Ausrichtung der beiden Chefärzte in idealer Weise gegeben. 

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