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Bifurkations Stent München

Bifurkations-Stents: Die Behandlung von Gefäßgabelungen ist besonders komplex

Neue technische Entwicklungen können die Behandlung von Engstellen im Bereich von Gabelungen der Gefäße verbessern. 

Modernste Stent-Technologie bei komplexen Engstellen - Informationen und Beratung am Osypka Herzzentrum MünchenEngstellen im Bereich von Gefäßgabelungen (Bifurkationen) sind besonders komplex, die Behandlung mit Stents kann hier sehr schwierig sein. Mit konventionellen Stents müssen Seitenäste meist "überstentet" werden. Um den Seitenast dann zu versorgen, muss dann ein Draht und ein Ballon durch den 1. Stent in den Seitenast geführt werden. Dabei müssen die Stent-Maschen des 1. Stents aufgedehnt werden und anschliessend ein 2. Stent in den Seitenast vorgeführt werden. Gerade bei Verkalkungen kann das schwierig sein. Überlappendes Stentmaterial wird mit Ballons in die Wand gedrückt. Eine glatte Oberfläche und komplette Anlagerung der Stents zur realisieren ist z.T. nicht möglich. Daher kommt es gerade bei Bifurkationen zu erneuten Stenosen oder Gefäßverschlüssen, die dann in der Folge nur schwer zu behandeln sind.

Daher wurden neue Stent-Typen entwickelt, die eine optimale Versorgung ermöglichen. Das Grundprinzip ist bei allen Stents gleich: Zwei Arme des Stents versorgen jeweils das Gewebe unmittelbar an der Gabel. Anschliessend können dann, falls notwendig, weitere Stents im Verlauf an den Bifurkationsstent montiert werden. So entsteht eine glatte Oberfläche. Gerade wenn mehrere große Gefäße an einer Gabelung beteiligt sind (Bifurkation, Trifurkation etc.) ist besonders viel Erfahrung notwendig. Wichtig ist auch hier, dass der Untersucher die Grenzen der Methoden kennt und auch entsprechend handelt. Es ist nicht immer sinnvoll, eine Engstelle um jeden Preis mit einem Stent zu versorgen. Eine Bypass-Operation kann durchaus eine sinnvolle Option sein. 

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