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Herz CT München: Engstellen in Kranzgefäßen erkennen

CT Angiographie des Herzens (Cardio-CT): Darstellung von Engstellen (Stenosen)

Engstellen der Kranzgefäße können zu Durchblutungsstörungen führen. Mit der CT-Angiographie können diese hochauflösend dargestellt werden. Besonders wichtig: auch nicht verkalkte "soft-plaques" können entdeckt werden. 

CT-Angiographie des Herzens: Darstellung der Kranzgefäße, Plaques und Engstellen - Osypka Herzzentrum MünchenÜber eine spezielle Kontrastmittel-Pumpe wird Röntgen-Kontrastmittel in eine Vene am Unterarm injeziert. Computergesteuert beginnt die CT-Aufnahme genau dann, wenn das Kontrastmittel die Kranzgefäße erreicht und gefüllt hat. Das zeitgleich registrierte EKG erlaubt es, die CT-Aufnahme in den Herzphasen durchzuführen, in denen das Herz sich nicht bewegt. Dies hilft auch, in erheblichem Maße Strahlung einzusparen. 

Engstellen müssen nicht auf Verkalkungen beruhen. Besonders gefährlich, da biologisch sehr aktiv- sind sogenannte soft-Plaques. Reisst in diesen Plaques die Gefäßinnenhaut auf, droht ein Herzinfarkt. Daher sind bei der Analyse eines Herz-CT nicht nur die Plaques, die ein Gefäß stark einengen relevant. 

Bei der "multislice-Technik" werden simultan viele sehr dünne Schichten vom Herzen aufgenommen. Diese können dann einzeln betrachtet werden. Computer-Algorithmen erlauben aber auch, ein ganzes Gefäß im Verlauf anzusehen (s. Abb. links). Der Untersucher kann sich dann eine Engstelle in verschiedenen Projektionen ansehen und diese vermessen. 

Die Abbildung unten zeigt eine solche Aufarbeitung. Mit weissen Kreisen ist die Engstelle, eine hochgradige soft-plaque, hervorgehoben. Der Marker im Bildpaar links und mittig zeigt die engste Stelle an. Rechts ist eine 3D-Projektion zu erkennen.

Hochgradige Stenose (Engstelle) im CT sicher erkennen - Osypka Herzzentrum München

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