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Herzdurchblutung mit MRT - sanfte Technik

Adenosin-Perfusions MRT - Darstellung der Herzmuskel-Durchblutung bei Verdacht auf Engstellen der Kranzgefäße

Nicht immer sind Symptome (z.B. Brustschmerzen) oder klinische Tests wie das Belastungs-EKG eindeutig. Zum Nachweis von Durchblutungsstörungen (Ischämie) des Herzens hat sich das Perfusions-MRT etabliert.

Herz-Durchblutung: MRT stellt selbst kleine Defekte dar - Vorsorgeuntersuchung und Risiko-AbschätzungDurchblutungsstörung des Herzens können im Rahmen einer Herz-MRT Untersuchung nachgewiesen und quantifiziert werden. Anders als bei konventionellen Belastungsuntersuchungen wird im MRT eine gefäßerweiternde Substanz (Adenosin) über eine Infusionspumpe verabreicht. Nach etwa 2 Minuten wird dadurch der Blutfluss im Herzen, ähnlich wie bei einer Belastung, maximal gesteigert. Zu diesem Zeitpunkt wird ein gut verträgliches Kontrastmittel, das aus ferromagnetischen Partikeln besteht, gespritzt. Bereiche, in denen eine Durchblutungsstörungen besteht, bleiben schwarz oder füllen sich später als das übrige Myokard. Neben der visuellen Beurteilung können auch quantitative Analysen durchgeführt werden. Diese Technik kommt unter anderem dann zum Einsatz, wenn alle großen Kranzgefäße betroffen sind oder bei Stoffwechselerkrankungen (Diabetes) oder Bluthochdruck die ganz kleinen Gefäße betroffen sind (small vessel disease). "Die MRT-Diagnostik bereichert unser diagnostisches Armamentarium. Wichtig ist, im Vorfeld genau zu prüfen, welcher Patient wirklich von dieser Technik profitiert und für wen gegebenenfalls andere Methoden geeigneter sind." (K. Tiemann, Chefarzt und Leiter Bildgebung am Osypka Herzzentrum) Gern erläutern wir Ihnen die Möglichkeiten und Grenzen dieser Methode im persönlichen Gespräch. 

 

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