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Herzmuskelentzündung mit MRT erkennen (München)

Herzmuskelentzündung (Myokarditis) - Diagnose im MRT

Herzrhythmusstörungen oder Herzrasen, Leistungsschwäche und Luftnot oder Brustschmerzen nach einem Virus-Infekt (Grippe) können Sypmtome einer Myokarditis sein. Mit dem Herz-MRT kann die Diagnose schnell gestellt werden. 

Virale Infekte, aber auch bakterielle Infekte können auch den Herzmuskel betreffen. Meist geht der eigentlichen Myokarditis ein banaler viraler Infekt (obere Atemwege, Magen-Darm Infekt, Grippe) voraus. Die Häufigkeit für eine Beteiligung des Herzmuskels bei solchen Infekten ist unbekannt, da meist nur unspezifische Symptome bestehen, die nach einigen Tagen wieder rückläufig sind. Treten im Rahmen eines Infektes oder nach einem Infekt aber zum Beispiel Herzrhythmusstörungen/Herz stolpern auf, besteht eine dauerhaft eingeschränkte Belastbarkeit oder treten gar Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) auf, können dies Hinweise für eine Herzmuskelentzündung sein.

CMR (Cardio-MRT): Akute Entzündung (Myokarditis) und Narben darstellen - Osypka Herzzentrum MünchenBei einer Herzmuskelentzündung können die eigentlichen Herzmuskelzellen, Gefäße , häufig aber auch der Herzbeutel (Perikard) betroffen sein. Im letzteren Fall spricht man auch von einer Perimyokarditis. Neben Herzrhythmusstörungen und Brustschmerzen lassen sich im EKG typische Veränderungen erkennen. Im Blut finden sich Schädigungszeichen (z.B. Troponin). Die bildgebende Diagnostik, vor allem die Echokardiographie und das Herz-MRT liefern dann schnell Klarheit: Einschränkungen der Kontraktionskraft, Wandbewegungsstörungen oder Flüssigkeit im Herzbeutel deuten auf eine Herzmuskelentzündung hin.

Die MRT-Diagnostik ist dann besonders geeignet, das Ausmaß darzustellen. Spezielle Bildgebungs-Sequenzen können so zum Beispiel Herzmuskel-Ödeme oder auch Narben darstellen. Die Entnahme von Herzmuskelgewebe (Myokardbiopsie) ist nur in schweren Fällen sinnvoll und kann dann besonders gut anhand der MRT-Bilder gesteuert werden. Auch bei diesem Krankheitsbild unterstützen moderner Techniken einen möglicherweise notwendigen Eingriff (zum Beispiel 3D-Echokardiographie).

Auch zur Verlaufskontrolle sind Echokardiographie und MRT geeignet. Der Rückgang der Flüssigkeitsansammlungen (Perikard Erguss) und Ödeme oder auch die Bildung von Narben kann mit Echo und Cardio-MRT sehr gut im Verlauf kontrolliert werden. Dies ist wichtig, da die Behandlung meist strenge körperliche Schonung vorsieht. Vor der Wiederaufnahme von körperlicher Belastung oder Sport sollte sichergestellt sein, dass die Herzmuskelentzündung ausgeheilt ist.

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