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Nachsorge Herzinfarkt Stent

Nachsorge Untersuchung Herzinfarkt / Stent-Behandlung

Die Arteriosklerose ist eine chronische Systemerkrankung, Allein durch eine Stent-Behandlung ist sie nicht geheilt. Die konsequente Einstellung der Risikofaktoren und begleitende medikamentöse Therapie sind wichtig. So kann ein Progress und somit die Gefahr eines erneuten Infarktes deutlich verringert werden. 

Optimale Behandlung nach Herzinfarkt: Wichtig für das beste Ergebnis nach Stent- oder Bypassbehandlung Info und Beratung am  Osypka Herzzentrum MünchenMit einer Stent-Behandlung wird durch die Beseitigung einer Engstelle im Kranzgefäßsystem die Durchblutung des Herzmuskels verbessert oder im Idealfall normalisiert. Die Grunderkrankung, die Arteriosklerose, ist aber eine Systemerkrankung, die den ganzen Körper betrifft und durch eine Stent-Behandlung nicht geheilt ist. Wichtig für die Zeit nach einem Herzinfarkt oder einer Stent-Behanldung ist die konsequente und differenzierte Behandlung der Arteriosklerose mit dem Ziel, den Krankheitsprogress zu stoppen. 

Auch bei modernen Stent-Systemen können erneut Engstellen im behandelten SegmentInstent Re-Stenose: Gerade an den Rändern eines implantierten Stents können durch überschiessende Neubildung der "Neo-Intima" Engstellen im Stent entstehen.entstehen. Diese können mit Belastungs- und Durchblutungsmessungen erkannt werden. Diese Untersuchungen sind auch geeignet, den Behandlungserfolg im Verlauf zu kontrollieren. Am Osypka Herzzentrum leitet Chefarzt PD Dr. K. Tiemann den Bereich Herzbildgebung. "Mit moderner Technik - Ultraschall, Herz-CT und Herz-MRT können wir Durchblutungsstörungen im Herzmuskel gut erkennen. So können wir unnötige Herzkatheter vermeiden", so Chefarzt Tiemann. 

Wenn nach einem akuten Herzinfarkt durch eine Narbe die Funktion des Herzmuskels beeinträchtig wird, kommt es zu Umbauvorgängen (remodeling). Heute stehen zahlreiche Medikamente zur Verfügung, die diesen Remodeling-Prozess positiv beeiinflussen oder auch verhindern können. Mittels Echokardiographie und Herz-MRT kann dieser Umbau-Prozess und die Narbenbildung gut beurteilt werden, so dass die Medikation bedarfsgerecht angepasst werden kann. Zum Nachsorgeprogramm empfehlen wir am OHZ:

  • Sorgfältige Aufarbeitung der Herzkatheter-Daten (bei externem Eingriff bitte Katheter-Film mitbringen)
  • Erhebung der aktuellen und bisherigen Krankengeschichte 
  • Sichtung und ggf. Anpassung der aktuellen Medikation
  • Körperliche Untersuchung und allgemeine-Diagnostik (EKG, Blutdruck, ggf. Langzeit-Blutdruck und -EkG)
  • Labordiagnostik (falls keine aktuellen Werte vorhanden)
  • Herzultraschall Untersuchung
  • Belastungstest (Stressechokardiographie)
  • ggf. Gefäß-Diagnostik
  • ggf. Herz-MRT (Narbengröße, Durchblutung)

Nach Durchführung der Untersuchungen findet eine ausführliche Analyse und Beratung statt. Basierend auf den aktuellen Ergebnissen passen wir - gerne in enger Absprache mit Ihrem Hausarzt- die Medikation an und beraten Sie rund um das Thema Lebensstil, KHK und Risikoreduktion. Sollten weitergehenden Untersuchungen sinnvoll sein, organisieren wir diese schnell und unkompliziert für Sie.

Auch in der Nachsorge nach Infarkt oder Stent-Behandlung unterstützt die moderne Bildgebung die Behandlung und Sekundär-/Tertiärprophylaxe. 

PD Dr. Klaus Tiemann (Osypka Herzzentrum München) Top-Kardiologe

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 089 72400 4391

Herzkatheter
 089 72400 4360

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