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Stent oder Bypass OP

Bypass-Operation: Bestimmte Patientengruppen profitieren von einer offenen Herz-OP - Entscheidung im Herz-Team!

Nicht jede Engstelle sollte mit einem Stent versorgt werden. Besonders komplikationsträchtige Eingriffe oder Engstellen bei bestimmten Grunderkrankungen (z.B. Diabetes) können besser mit Bypässen versorgt werden. 

Video Herz-OP: Wann Stent, wann Bypass - Info und Beratung am Osypka Herzzentrum MünchenViele Engstellen (Stenosen) der Herzkranzgefäße können heute mit moderner Stent-Therapie behandelt werden. Bestimmte Konstellationen von Engstellen oder vorliegende Grunderkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) lassen sich aber besser mit einer Bypass-Operation versorgen. Bei einer Bypassoperation handelt es sich um eine Operation am offenen Herzen unter Einsatz einer Herz-Lungenmaschine. Meist wird hierbei für die eigentliche Operation das Herz stillgelegt (Kardioplegie). Dann können Venen vom Bein oder auch die Brustkorb-Arterien einen überbrückenden Blutkreislauf -Bypass- zwischen der Hauptschlagader (Aorta) und den Herzkreisgefäß hinter der eigentlichen Engstelle bilden.
Die Entscheidung, welche Therapie im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von vielen Parametern ab. Die Fachgesellschaften empfehlen bei bestimmten Risikokonstellationen (z.B. Hauptstamm-Stenose) die Diskussion des Untersuchungsbefundes im Herz-Team. Gemeinsam mit unseren Kollegen aus der Herzchirurgie diskutieren wir solche Fälle sehr ausführlich. So kommen wir zu einer fachlich fundierten Entscheidung, die wir gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Haus-/Facharzt diskutieren.

Dieses Vorgehen schafft Sicherheit und basiert auf aktuellsten Leitlinien.

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